Lesical im Domicile: Der kleine Prinz

Das Domicile-Piano-Podium präsentiert am 28. November 2010 um 18 Uhr das Lesical Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry.

Rund um das Piano im Domicil nimmt sich das bewährte Klavierduo Ljiljana Borota und Christian Knebel sowie der Schauspieler Markus Löchner als Ensemble „geFLÜGELte WORTe“ dem berühmten Text von Antoine de Saint-Exupéry an. Die perfekte Symbiose von Musik und Sprache verleiht dem Werk eine Einfachheit, Bildhaftigkeit und eine Tiefe, die vielleicht nur in einer so kleinen Besetzung möglich ist. Rund um das Piano wird der Zuhörer- und seher tief in die eigene Phantasie entführt.

Ein im wahrsten Sinne wundervoller und tragi-schöner Abend. Kleinkunst im besten Sinne des Wortes. Klaviermusik im Stile der Zeit untermalt „den kleinen Prinzen“ und öffnet neue Tore zum Herzen des Kindes, das wir alle einst mal waren …

Domicile Brötzingen, Brunnenstraße 4, www.domicile-pforzheim.de

Quelle: PM  geFLÜGELte WORTe

„Im Bambuskäfig“ Lesung mit Jürgen Jungnickel

Geheimnisvolles China – Am Freitag, 26. November 2010 liest Jürgen Jungnickel aus seinem Buch „Im Bambuskäfig“. Die Lesung findet bei der BBQ Berufliche Bildung gGmbH, in der Benckiserstraße  27 (beim Messplatz) statt. Beginn ist 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Spenden für den Städtischen Hort „An der Enz“, mit heilpädagogischem Schwerpunkt, wird gebeten.

Die Lesung ist Teil des bundesweiten Vorlesetags der Stiftung Lesen und der Wochenzeitung DIE ZEIT.

Der in Engelsbrand lebende Autor Jürgen Jungnickel entführt in eine fremde Welt. Er liest und erzählt aus seinem Werk „Im Bambuskäfig“ und erlaubt den Zuhörenden einen unmittelbaren Blick in das vergangene und heutige China.

Jürgen Jungnickel wurde 1940 als Kind deutscher Eltern in dem von Japanern besetzten China geboren. Als die Sowjets 1945 das Gebiet besetzten, brach die Welt der „weißen Götter“ zusammen. Mit chinesischen Kindern zog der kleine Deutsche durch Gassen und Märkte der chinesischen Hafenstadt Dalian. Später gelang ihm mit seinen Eltern die Flucht nach Japan. 2008 besuchte er die Orte seiner Kindheit wieder. Als einer der wenigen deutschen Zeitzeugen von damals zeigt er Bilder vom alten und neuen China, berichtet von seinem letzten Besuch des Landes im April 2010, liest Auszüge aus seinem Buch „Im Bambuskäfig“ und berichtet über chinesische Kultur und Mentalität. Kritisch betrachtet er historische und gegenwärtige Handlungen des Westens im Reich der Mitte. Leseproben aus dem Buch „Im Bambuskäfig“ unter http://www.juergenjungnickel.de

30 Jahre BRETThupferl

Am Sonntag, dem 21. November um 16 Uhr findet die Ü 30 – Gala zum 30-jährigen Jubiläum der Theatergruppe BRETThupferl im Großen Saal des Kulturhauses Osterfeld statt.

BRETThupferl

Vom Theater am Hilda zu BRETThupferl :

30 Jahre ist es schon her, dass Schüler des Hilda-Gymnasiums die erste selbst verwaltete Schul-Theater AG in Pforzheim gegründet haben. Mit Sketchprogrammen und Stücken wie „Immer Ärger mit den Alten“ oder „Unsere kleine Stadt“ machten sie als „Theater am Hilda“ die kleine Bühne im Musiksaal unsicher. Danach folgte ein Umzug ins Kupferdächle und die Gründung des BRETThupferl-Theaters. „Das Tagebuch der Anne Frank“ und „Snoopy“ wurden u.a. dort gespielt.Mit der Eröffnung des Kulturhauses Osterfeld hat BRETThupferl seine theatrale Heimat gefunden. Hier gingen z. B. die Musicals „The Boyfriend“, „Zustände wie im alten Rom“, „Saturday Night in Brooklyn“ und Schauspiele wie „Sechs Personen suchen einen Autor“ und „Die 8 Frauen“ erfolgreich über die Bühne. Grund für alle Freunde, Fans, Darsteller/innen von früher und heute zu feiern. Mit einem Showprogramm gibt die „Ü 30-Gala“ einen kurzweiligen Überblick über alle bisherigen Aktivitäten.Dabei ist „Ü 30“ nur die Jahresbezeichnung des Jubiläums. Ein Übersicht über die vielfältigen Aktivitäten der agilen Theatergruppe gibt es auch unter www.bretthupferl-theater.de.

Eintritt an der Abendkasse 14,70 €, ermäßigt  11,20 €.

Quelle: PM Kulturhaus Osterfeld

Ausstellung: Wie aus Wolken Spiegeleier werden

Ab 19. November wird im Heim am Hachel die Ausstellung „Wie aus Wolken Spiegeleier werden“ gezeigt.

Die Ausstellung zeigt Bilder des Grafikers Carolus Horn (1921-1992), einem Werbegrafiker, der durch Slogans wie „Nur fliegen ist schöner“ (Opel) oder „Alle reden vom Wetter. Wir nicht.“ (DB) bekannt wurde. Horn erkrankte in seinen späten Jahren an Alzheimer.

In seinen Bildern wird augenscheinlich, wie sich die Wahrnehmung und die Ausdrucksweisen im Krankheitsverlauf änderten. Beispielsweise verloren die Formen der Motive an Schärfe – daher auch der ungewöhnliche Titel der Ausstellung. Der Betrachter soll auf diese Weise für die Erfahrungswelt von Demenzerkrankten sensibilisiert werden.


Lesereise durch die 50er Jahre

Lesereise durch die 50er Jahre
„Wachstum“ und „Wohlstand“ waren die Schlagworte der 50er Jahre in der Bundesrepublik. Mit misstrauischem Blick und scharfer Zunge begleiteten Schriftstellerinnen und Schriftsteller dieser Zeit die entstehende Konsumgesellschaft.

Regina Fischer und Ana Kugli stellen in ihrer kurzweiligen Lesung das Spektrum der deutschen Literatur der 50er Jahre vor, so etwa die Lyrik und Prosa von Ingeborg Bachmann, Günter Eich und Heinrich Böll.

Der Termin ist Freitag, 12. November 2010 um 19 Uhr im unteren Foyer des Reuchlinhauses (Jahnstraße 42). Der Eintritt beträgt 8 Euro.

Lesereise durch die 50er (PDF)

Artikel zum Reuchlinhaus im Stadtwiki

Vom Teilnehmer zum Programmgestalter auf der Stuttgarter Mitmach-Konferenz

Creativity & Communication Camp Stuttgart

Am 12. November 2010 findet im Literaturhaus Stuttgart das erste Creativity & Communication Camp statt. Bei dieser sogenannten „Un-Konferenz“ gestalten die Teilnehmer selbst das Programm. Wie bei einem BarCamp gibt es keine im Vorfeld festgelegten Redner oder Zuschauer. Vielmehr ist jeder Teilnehmer aufgerufen spontan in die Rolle eines Referenten oder Moderators schlüpfen und sich an Podiumsdiskussionen beteiligen.

Jeder, der etwas zu Social Media, Mobiles Internet, Games, Kreativitätstechniken und Marketing-Kommunikation beizutragen hat oder lernen möchte, ist willkommen. Das Tagesprogramm wird unmittelbar am Veranstaltungstag erstellt. Wer etwas präsentieren, diskutieren oder anregen möchte, stellt sein Thema morgens im Plenum vor. Finden sich  Interessenten, steht dem Beitrag – der sogenannten Session – nichts mehr im Weg. Mithilfe des daraus entstehenden Sessionplans hat jeder Teilnehmende die Themen, Vorträge und Räume im Überblick und kann sich sein persönliches Tagesprogramm zusammenstellen – ungezwungen und spontan.

Die MFG Baden-Württemberg, Innovationsagentur des Landes für IT und Medien, organisiert das Camp gemeinsam mit den erfahrenen BarCamp-Spezialisten Dirk Baranek und Oliver Gassner. Die Teilnahme ist kostenfrei, allerdings ist die Anzahl der Plätze begrenzt. Die Anmeldung erfolgt online unter http://cccamp.mixxt.de.

Quelle: PM MFG Baden-Württemberg