Die Bienen sind ausgestorben. Schon seit Jahren. Eine Katastrophe für die Menschheit um die Mitte des 21. Jahrhunderts. Aber rund um den Globus verteilt werden fünf Menschen, zwei Frauen und drei Männer, von einer Biene gestochen. Was haben die Fünf gemeinsam? Warum wurden gerade sie von den restlos verschwunden geglaubten Insekten ausgewählt?
Mit dieser Frage beschäftigt sich Douglas Coupland in seinem Roman Generation A. Zu Anfang werden diese gänzlich verschiedenen Menschen geschildert. Das ist witzig und kurzweilig und fesselt auch Leser, die mit Fantasiegeschichten und futuristischem Kram wenig am Hut haben. Ganz spannend ist auch noch, wie die aus allen fünf Erdteilen Stammenden entführt werden und sich später in einer gottverlassenen Gegend unter lauter Süchtigen zusammenfinden. Mit einem Bösen, der ein gräßliches Experiment mit ihnen vorhat.
Trotz großer Brutalität wird die Story fad, als die Fünf anfangen müssen, sich Geschichten zu erzählen. Eine blutrünstiger als die andere. Aber durch eine davon wird der Böse entlarvt. Allerdings zu spät, die Freunde sind schon geklont, sie haben – unwissentlich – Teile ihres eigenen Gehirns gegessen und ihre Persönlichkeiten verschmelzen immer mehr.
Aber: Irgendwo in Washington ist ein Bienennest gefunden worden…
Die erste Hälfte des Buches ist ziemlich vielversprechend, aber ab der zweiten vielleicht doch keine Lektüre, die die Menschheit unbedingt braucht.
