Poetry Slam im Kupferdächle

Am 31. März 2011 ist es wieder soweit, im Kupferdächle findet der nächste Poetry Slam statt. Beginn ist um 20 Uhr, der Eintritt ist frei.

Jeder der gerne schreibt und seine sprachlichen Kunstwerke nicht mehr in der Schublade verstecken will, kann im Kupferdächle in die „Schlacht der Dichtkunst“ steigen. Vorab ist die Anmeldung im Kupferdächle möglich, oder man kommt einfach spontan vorbei.

Die wichtigsten Zutaten beim Poetry Slam sind die Poeten, die Bühne, reichlich Publikum und ein Mikrofon – und dann kann geslammt werden bis der Saal wackelt. Die Hobby-Dichter und Amateur-Slammer performen aus ihrem Repertoire und geben alles, um mit dem individuell gewürzten Vortrag bei der Jury zu punkten. Auf den Sieger wartet, neben dem Feedback, ein kleiner Preis.

Die einfachen Spielregeln des Poetry Slam im Überblick:

  • Es kann sich dabei um jede Art von selbstverfassten Text handeln, egal ob Rap, Poesie, Einmannstück oder Prosa
  • Hilfsmittel wie z.B. Instrumente oder Verkleidungen sind nicht erlaubt.
  • Jeder Poet hat für seinen Vortrag fünf bis zehn Minuten Zeit.
  • Ein Vortrag kann auch aus mehreren kleinen Texten bestehen.
  • Die Teilnehmer sollten einen kleinen Text für das Finale zurückhalten.
  • Die Auftrittsreihenfolge wird ausgelost.
  • Das Publikum ist die Jury und bewertet per Beifallsvotum.
  • Die Veranstaltung besteht aus zwei Vorrunden mit jeweils vier bis fünf Teilnehmern. Im Finale treten die Gewinner jeder Vorrunde gegeneinander an.

Anmeldung und Information im Kupferdächle, Telefon: 07231-280 950 oder am Veranstaltungsabend.

Quelle: PM Kupferdächle

Wahlkultur

Landtagswahl 2011
Aus gegebenem Anlass an dieser Stelle der Aufruf am kommenden Sonntag, 27. März 2011 an der Wahl des Baden-Württembergischen Landtags (kurz Landtagswahl) teilzunehmen. Unsere Demokratie will gelebt sein!

Die Landeszentrale für politische Bildung hat zur Wahl ein Internetportal zusammengestellt auf dem neutrale Informationen zur Wahl und über alle zugelassene Parteien zu finden sind.

Foto: Alexander Hauk / www.alexander-hauk.de / Quelle: Wikipedia Commons

Vernissage der 10. Ortszeit

10. Ortszeit

Der Pforzheimer Kulturrat e.V. zeigt in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Kulturregion Nordschwarzwald in den Landkreisen Calw und Freudenstadt, dem Enzkreis und der Stadt Pforzheim sowie den polnischen Partnerstädten und -kreisen Częstochowa, Mysłowice, Tomaszów Lubelski und Gliwice die Ausstellung 10. Ortszeit 2011 mit Werken von Samantha Augenstein, Albrecht Bopp, Dr. Thomas Brotzler, Janusz Czech, Rolf Escher, Steffen Folter, Dinah Günther, Christine Huber, Petra Huber, Katrin Kinsler, Patrick Leyendecker, Jessica Mairbichler und Roland Ruisz. Die Vernissage der Ausstellung in der Pforzheim Galerie beginnt am 27. März 2011 um 17 Uhr.

Die Ausstellung ist in Pforzheim bis zum 25. April 2011 immer Mittwoch und Samstag von 14 bis 17 Uhr sowie Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Im Anschluss wandert die Ausstellung nach Calw, Freudenstadt und in die jeweiligen polnischen Partnerstädte.

Weitere Informationen unter www.ortszeit.info

Quelle: PM Pforzheimer Kulturrat

Theaterstück in Calw: Der Steppenwolf

Hermanns Hesses „Steppenwolf“ in der Geburtsstadt des Dichters: Das Landestheater Tübingen (LTT) kommt am Freitag, 18. März 2011, um 20 Uhr mit einer Bühnenfassung des Kult-Romans in die Aula Calw.

Romanbearbeitungen auf deutschen Bühnen sind seit Anfang der 90er Jahre gang und gäbe, vom Publikum inzwischen angenommen und auf den Spielplänen deutscher Theater kontinuierlich zu finden. Bis allerdings die Dramatisierung des Kultbuches „Der Steppenwolf“ von Hermann Hesse für die Bühne freigegeben wurde, mussten die Theater bis 2006 warten. Und anders als bei anderen Romanvorlagen, bei denen jedes Haus seine eigene Fassung erstellen darf, ist im Falle des „Steppenwolf“ einzig die von dem ehemaligen Burgtheater-Chefdramaturgen Joachim Lux erstellte Bühnenversion von den Hesse-Erben autorisiert.

Obgleich der Titelheld des Romans, Harry Haller, bereits kurz vor seinem 50. Lebensjahr steht, als er in eine allumfassende Lebenskrise gerät, scheint sein verzweifeltes Hadern mit sich und der Welt immer wieder gerade die junge Generation zur Identifikation anzuregen: Für viele Jugendliche war und ist „Der Steppenwolf“ seit seinem Erscheinen 1927 bis heute der Schlüssel zur Selbstfindung. Mit über 100 Millionen verkauften Exemplaren ist er der meistgelesene deutsche Roman des 20. Jahrhunderts, so die Statistik. Was Hesses autobiographisch verwobene Geschichte des einsamen Wolfes so attraktiv macht, ist die mehrfache Schichtung des Stoffes in verschiedene Bedeutungsebenen: Hesse übt herbe Zeit- und Gesellschaftskritik – die rapide technologische Entwicklung, die Anonymisierung der Massengesellschaft, die Verflachung der Unterhaltungskultur und der aufkommende Nationalismus sind für den späteren Literatur-Nobelpreisträger Hesse in den „roaring twenties“ beunruhigende Tendenzen. Gleichzeitig beschreibt der Roman auch die nach Innen gerichtete Suche nach Individuation und eigener Orientierung: Harry Haller, mit dem Hermann Hesse nicht nur die Initialen gemeinsam hat, ist ein idealistisch eingestellter und psychisch hochsensibler Mensch, der sich bis zum Selbstmordgedanken zerrieben fühlt zwischen dem zivilisierten, ordnungsliebenden „menschlichen“ und dem chaotischen und zerstörerischen „wölfischen“ Teil seiner Persönlichkeit. Erst die Bekanntschaft mit der jungen Gelegenheitsprostituierten Hermine entführt den intellektuellen Zweifler und Grübler weiter, hinein in die für ihn neue Welt der Ausgelassenheit, Erotik und Lebenslust. Doch auch sie ist auf Dauer nicht der Weisheit letzter Schluss. Harry findet sich am Ende im „Magischen Theater“ wieder, in dem er in den vielfach zersplitterten Spiegel seiner Persönlichkeit zu schauen vermag. Humor ist dabei das Stichwort, dass Harry Haller mit auf den Weg bekommt – nicht im Sinne von „Bespaßung“, sondern von wissendem Humor, der an das „Unsterbliche“ heranreicht. Wo der Roman in transzendente Höhen reicht, bleibt die Bühnenfassung von Joachim Lux und die szenische Umsetzung von Regisseur Stefan Rogge natürlicherweise geerdeter. Mit der kräftigen musikalischen Beigabe von Musiker Andreas Debatin, der das LTT-Ensemble immer wieder zu neuen „Band-Formationen“ zusammenstellt, werden die Gedankengebäude Hesses im Bühnenbild von Malte Lübben in kafkaeske surreale Momentaufnahmen transformiert. In der Titelrolle des Steppenwolfs Harry Haller ist Martin Maria Eschenbach zu sehen, als sein alter ego Hermine kehrt – nach ihrer Babypause – Jessica Higgins ans LTT zurück, Hermines Gefährten Pablo und Maria spielen Christian Dräger und Julienne Pfeil, Harry Hallers Vermieter ist Neuzugang Philip Wilhelmi, in den Mehrfachrollen Goethe, Gustav und Professor sehen Sie Gotthard Sinn. Silvia Pfändner und Ina Fritsche alternieren in der Rolle der Unsterblichen.

Eintrittskarten kosten zwischen 14,50 und 24,50 Euro. Hinweis der Stadtverwaltung: Es gibt keine Parkplätze an der Aula. Bitte in den Parkhäusern parken.

Quelle: PM Stadt Calw

Literaturgespräche in der Nordstadt

Schmückbar
Regionale Autorinnen und Autoren stellen bei den Literaturgesprächen in der Nordstadt am Dienstag, dem 15. März 2011 um 20 Uhr aktuell entstehende literarische Texte vor. Eingeladen sind interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer dieses Mal in die Schmückbar, Salierstraße 32, Pforzheim-Nordstadt. Es lesen Angela Lau (Karlsruhe) und Roland Ruisz (Pforzheim). Der Eintritt ist frei!

Gilad Atzmon & The Orient House Ensemble im Domicile

Am Montag, den 14. März 2011 spielt ab 20:30 Uhr Gilad Atzmon & The Orient House Ensemble im Domicile in Brötzingen.

Er ist einer der innovativsten, experimentierfreudigsten, wohl auch schillerndsten Musiker des zeitgenössischen Jazz: Gilad Atzmon, Multi-Saxophonist, Komponist, Produzent und Schriftsteller.

Atzmon studierte Komposition und Jazz an der Rubin Academy of Music in Jerusalem, tourte alsbald mit ersten eigenen Bandprojekten und arbeitete als Produzent und Arrangeur im Bereich der Rock-, Jazz- und Weltmusik, beispielsweise mit Ofra Haza, Jack DeJohnette oder Michel Petrucciani. Aus politischen Gründen verließ er Israel. Seit 1993 lebt Atzmon in London, wo er neben seiner musikalischen Tätigkeit noch Philosophie studierte.

Atzmon spielt Sopran-, Alt-, Tenor- und Bariton- Saxophon. Als Nebeninstrumente verwendet er darüber hinaus Klarinette, Sol, Zurna und Flöte. Er war Mitglied der Blockheads und arbeitete als Studiomusiker für Kollegen wie Ian Dury, Paul McCartney, Sinéad O’Connor und Robbie Williams. Im Jahr 2000 gründete er das „Orient House Ensemble“, das nach dem früheren PLO-Hauptquartier in Ostjerusalem benannt ist und mit dem er diverse CDs beim renommierten Münchener Jazzlabel enja veröffentlicht hat. Längst gilt das „Orient House Ensemble“ als „eine der weltweit brillantesten und inspirativsten Jazz-Formationen“. (BBC)

Seine Musik greift folkloristisch orientalische Elemente auf, ohne dabei stehen zu bleiben. Freie Improvisationen treten neben welt- und popmusikalische Momente, ebenso enthalten sind amerikanische Standards und Balladen im Stil der Be-Bopper der 1950er Jahre. Sein Altsaxophon- Sound ist prägend beeinflusst von Charlie Parker und Cannonball Adderley.

Pünktlich zum 10-jährigen Bestehen des „Orient House Ensemble“ hat Gilad Atzmon nun unter dem Titel „The Tide Has Changed“ ein von der Fachkritik geradezu frenetisch gefeiertes Album vorgestellt – Anlass für eine „CD-Release-Tour“ die das „OHE“ derzeit in die angesagten europäischen Clubs führt.

Quelle Text: PM Domicile



Literatur- und Liederabend in Mühlacker

Anlässlich „100 Jahre Internationaler Frauentag“ wird in Mühlacker zu einem Literatur- und Liederabend eingeladen.

Beginn ist am Dienstag, den 8. März 2011, um 19:30 Uhr im Gemeindesaal der Pauluskirche in Mühlacker (Hindenburgstr. 48).

Der 8. März ist in diesem Jahr ein besonderer Tag: Weltweit wird der 100. Internationale Frauentag gefeiert. Stand im Jahre 1911 die Forderung nach dem aktiven und passiven Wahlrecht im Vordergrund, wird heute eine stärkere aktive und passive Wahlbeteiligung, gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit und die Quote für Führungsgremien gefordert und diskutiert.

Neben einem geschichtlichen Rückblick und politischen Ausblick soll an dem Abend auch an die Schriftstellerin und Pionierin der Frauenbewegung, Hedwig Dohm, erinnert werden, die in diesem Jahr ihren 180. Geburtstag gefeiert hätte. Außerdem kann das Publikum zusammen mit Christiane Sauter-Pflomm, Kantorin der Pauluskirche Mühlacker, entdecken, „dass Frauen Stimme haben“. Mit schwungvoll heiteren Kanons, kleinen Übungen, aber auch alten Liedern – neu entdeckt – gibt es Aktionen zum Mitmachen und Zuhören.

Quelle: PM Enzkreis