08.07.12 : Begegnung im Stadtgarten

Auch die »Begegnung im Stadtgarten« widmet sich in diesem Jahr, im Zeichen des Kulturfestivals »Mix versteh’n« ganz der Internationalität.

Lateinamerikanische Lieder, ein internationales Tanzprojekt, Texte aus verschiedenen Nationalliteraturen der Welt und Klänge des Didgeridoo werden geboten.

Den ganzen Nachmittag hindurch musizieren unter freiem Himmel und bei freiem Eintritt verschiedene Gruppen im Halbstundentakt an fünf verschiedenen Orten im Stadtgarten: an der Treppe und im Innenhof des Reuchlinhauses, am Bismarck-Denkmal, im Atrium des »Kupferdächle« und auf der Wiese an der Jahnstraße.

Für 2012 haben die Veranstalter, das Kulturamt der Stadt Pforzheim in Kooperation mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester, wieder ein vielfältiges musikalisches Programm zusammengestellt, bei dem eine ganze Reihe von Interpreten und Ensembles aus Pforzheim und der Umgebung ein vielfältiges Programm für Jung und Alt gestalten werden.

Das Programm im Stadtgarten beginnt am 8. Juli 2012 um 15 Uhr.

PM Stadt Pforzheim<

05.07.12 : Poetry Slam im Kupferdächle

Eine wilde Wortschlacht liefern sich am Donnerstag, 5. Juli 2012, wieder junge Nachwuchstalente und Hobby-Poeten – bei gutem Wetter wieder im beliebten Open-Air Atrium.

Spannend wird es auch, denn die Poeten kämpfen um die Teilnahme beim SLAM2012, den deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften im November. Immerhin wurde der letzjährige Meister (Nektarios Vlachopoulos) von Pforzheim aus qualifiziert.

Beim Poetry Slam werden eigens gedichtete Texte vorgetragen. Egal ob humorvoll, politisch oder bewegend – das Publikum wartet gespannt auf eure Texte. Denn jeder der gerne schreibt und seine persönliche Ansicht von Poesie endlich einmal vor Zuschauern vortragen möchte, kann sich vorab beim Kupferdächle telefonisch oder per Mail anmelden oder einfach ganz spontan vorbeischauen. Der Gewinner kann sich wie immer auf einen kleinen Preis freuen.

Beginn ist um 20 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei.

Quelle: PM Kupferdächle

Theater, Musik und Führungen um die Burg Löffelstelz in Mühlacker am 30. Juni 2012

„Von den Rittern an der Enz“ heißt es am Samstag, 30. Juni, ab 15 Uhr rund um die Burg Löffelstelz in Mühlacker. Bereits um 12:30 Uhr starten eine passende „Kulturbus-Tour“ in Pforzheim sowie um 12 Uhr eine Museumstour in Mühlacker.

Von 12 bis 15 Uhr führt Adelheid Teschner vom Museum Mühlacker vom Bahnhof durch die Bahnhofstraße zum Heimatmuseum und zur Burg Löffelstelz. Der Kostenbeitrag beträgt 4 Euro. Der „Kulturbus“ mit der Kunsthistorikerin Regina M. Fischer startet um 12:30 in Pforzheim; auf dem Programm stehen Kirchen in Niefern und in Lienzingen sowie die Skulpturen im Garten der Klinik in Mühlacker. Im Preis von 8 Euro sind Führungen und die Fahrt enthalten – auch die Rückfahrt um 16:45 Uhr.

Um 17 Uhr zeigt das Pforzheimer Theater die Kinderoper „Ritter Eisenfraߓ von Jaques Offenbach; der Eintritt ist frei. Ab 20:30 Uhr spielt das Südwestdeutsche Kammerorchester unter freiem Himmel Werke der Klassik und Romantik. Karten zum Preis von 15,50 Euro gibt es bei der Geschäftsstelle der Volkshochschule Mühlacker, Telefon 07041 876302 und im Kartenbüro in den Schmuckwelten Pforzheim, Telefon 07231 1442442.Bei schlechtem Wetter finden Konzert und Theater im Uhlandbau in Mühlacker statt („Wettertelefon“ unter 07041 876301).

Anmeldungen zur Stadt- und Museumsführung und zur Kulturbusfahrt sind erforderlich – telefonisch beim Amt für Bildung und Kultur, Jutta Wacker, Telefon 07231 3089412, oder per E-Mail an Bildung.und.Kultur@enzkreis.de. Dort gibt es auch weitere Informationen. Das Veranstaltungsprogramm ist im Landratsamt Enzkreis, der Volkshochschule Mühlacker, bei Städten, Gemeinden und den Kulturträgern in der Region erhältlich und unter www.enzkreis.de (Veranstaltungen) abrufbar. Dort gibt es die Anmeldungen zum Ausdruck und zur Online-Übermittlung.

Quelle: PM Enzkreis

29.06.12 : Theater im Kulturhaus Osterfeld: Knock oder Der Triumph der Medizin

Am Freitag, den 29. Juni 2012 wird im Studio des Kulturhaus Osterfeld das Stück Knock oder Der Triumph der Medizin gespielt. Beginn ist 19 Uhr.Der alte Doktor Parpalaid ist der Ansicht, dass die Medizin den Menschen dienen muss und nur dann zum Einsatz kommen soll, wenn Krankheit im Verzug ist. Nun übernimmt Parpalaid eine größere Praxis in der Großstadt. Für seinen Nachfolger, Doktor Knock, haben die Menschen der Medizin zu dienen. Die Gesunden wissen nur noch nicht, dass sie krank sind, und müssen folglich unter das Joch der Medizin gezwungen werden. Um sein Ziel zu erreichen, entfaltet Knock seine raffinierte Strategie.

Jules Romains reiht sich mit „Doktor Knock“ in die Tradition der französischen Medizinsatire ein, die von der mittelalterlichen Farce über Molière bis zu Jean Anouilh reicht. Das 1923 entstandene Stück kann auch als Parabel auf die mit Massen­suggestion arbeitenden Diktaturen des 20. Jh. verstanden werden. EulenSpiel, die Seniorentheater­gruppe im Osterfeld, stellt mit „Dr. Knock“ ihr zweites abendfüllendes Programm vor.

Quelle: PM Kulturhaus Osterfeld

23.06.12 : Interkulturelles Buffet in der Innenstadt

Am Samstag, den 23. Juni 2012 präsentieren Pforzheimer verschiedener Nationalitäten ihre kulinarischen Kostbarkeiten, entlang der Fußgängerzone bis zum Marktplatz.

Sie Stadt möchte mit der Aktion MIX VERSTEH´N dazu beitragen, dass sich Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und Lebensläufe kennen lernen können. Indem Menschen in das Festival integriert werden, die sonst außen vor bleiben. Für unsere Stadt hängt viel davon ab, ob es gelingt, Menschen unterschiedlicher Herkunft zu einer Gesellschaft zusammen wachsen zu lassen.

Buchrezension: Woran denkst du jetzt?

Woran denkst du jetzt?

In ihrem Roman „Woran denkst du jetzt?“ erzählt Gila Lustiger von zwei erwachsenen Schwestern, deren Leben seit jeher in ein straffes Gefüge integriert ist, behütet, aber auch dominiert und kontrolliert vom Bruder ihrer Mutter.

Paul, für Tanja und die jüngere Lisa mehr Vater als Onkel, degradiert durch seine schillernde Präsenz alle übrigen Familienmitglieder zu Statisten im eigenen Heim – selbst dann noch, als er unheilbar an Krebs erkrankt.

Tanja versucht, sich abzunabeln, durch Heirat, Karriere und Umzug in eine weit entfernte Stadt. Ihr schlechtes Gewissen beschwichtigt sie durch finanzielle Zuwendungen an Mutter und Schwester.

Lisa beneidet Tanja um deren scheinbar psychische Unabhängigkeit. Ihre eigenen Träume und Wünsche opfert sie tatkräftig der häuslichen Unterstützung ihrer Mutter. Die wiederum pflegt hingebungsvoll ihren Bruder, nicht ahnend, dass er einst Verrat an ihr übte.

Durch seinen Tod brechen die von ihm errichteten Strukturen auseinander, hinterlassen Leere und Ratlosigkeit. Gleichsam beherrscht sogar Pauls leblose Gegenwart im Krankenzimmer noch die Atmosphäre im ganzen Haus.

Die Spannung des Romans ergibt sich aus den fein gezeichneten Charakteren. Mal aus Tanjas, mal aus Lisas Perspektive, schildert die Autorin in schnörkelloser Sprache den Weg der Schwestern durch jene endlos lang erscheinende, schlaflose Nacht, die auf den Tod des Onkels folgt.

Es wird ein mühsamer und mitunter schmerzlicher Weg in Richtung Selbstfindung.

Ob sich die Schwestern bis zum Morgengrauen auch Onkel Pauls negative Seiten eingestehen und sich dennoch in Liebe von ihm verabschieden können – das mag jeder, der jetzt Interesse an Gila Lustigers Roman bekommen hat, selbst nachlesen.

Ausstellung: Fremde Heimat: Geburtstagsfeste

Am Mittwoch, dem 13. Juni um 19 Uhr wird die Ausstellung „Fremde Heimat: Geburtstagsfeste“, ein Schulprojekt, in der Galerie im Foyer des Kulturhauses Osterfeld eröffnet. Die Ausstellung ist bis 21.07.2012 zu sehen.

Geburtstag feiert man in jedem Land. Ob das Jubelfest mit Luftballons und Sahnetorte im Kreis der Familie oder mit einem Gang in die Kirche begangen wird, einig ist man sich mittlerweile darin, dass das Geburtstagskind gefeiert wird. Dies war aber nicht immer und überall so. In islamischen Ländern feierte man früher lediglich die Geburt Mohammeds und in anderen Ländern bietet der Namenstag Anlass zum Feiern.

Das Thema Geburtstagsfeier wird von 13 Schülerinnen und 6 Schülern der Hauptschul-Klasse 6b der Schanzschule Pforzheim mit ihrer Klassenlehrerin Silke Splitt, dem Fotografen Winfried Reinhardt sowie Das Thema Geburtstagsfeier wird nun von 13 Schülerinnen und 6 Schülern der Hauptschul-Klasse 6b der Schanzschule Pforzheim mit ihrer Klassenlehrerin Silke Splitt, dem Fotografen Winfried Reinhardt sowie dem Medienpädagogen des Jugendkulturtreff Kupferdächle Carsten Fertig in unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen auf seine kulturellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede hin beleuchtet: Umfragen, Interviews, Fotografien, Videofilme, Collagen, Installationen. Das Ergebnis dieser empirischen Untersuchung wird im Rahmen der Ausstellung gezeigt.

Umfragen, Interviews, Fotografien, Videofilme, Collagen, Installationen. Das Ergebnis dieser empirischen Untersuchung wird im Rahmen der Ausstellung gezeigt.

Geöffnet ist die Ausstellung dienstags bis freitags, jeweils von 18:30 bis 20:00 Uhr und an Veranstaltungstagen von 18:30 bis 22:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Quelle: PM Kulturhaus Osterfeld

08.06.12 : Konzert im Konsumat : Joe Astray

Joe Astray ein ein dufter Typ aus Australien / Freiburg / Karlsruhe, mit ’ner Gibson spielt er am 8. Juni 2012 im Kulturmat/Konsumat, Weihestraße 19 (Hinterhaus). Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist Frei, um Spenden wird gebeten. Joe Astray

Joe Astray stands for authentic indie-folk-pop. Nothing is left to chance and his songs are much more uncompromising than what you get offered elsewhere. It is indeed true that he works with an acoustic guitar. But where other musicians try to deal with their lovesickness by whispering tearjerkers, Joe Astray is taking the offensive. His songs, sometimes sad, often tragic, but never maudlin or cheesy, are first and foremost one thing: Pure ROCK!

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Quelle: PM Kulturmat